Dienstag, 02.12.2014
Wenn ich einmal groß bin...

Um es gleich vorweg zu nehmen: Jungs lieben Technik, Mädchen größtenteils nicht. Das ist Fakt und auch wenn einige Branchen sich wünschen würden, dass dies mittlerweile anders wäre, so ist es auch 2013 immer noch Realität.  Derzeit gibt es in Deutschland exakt 349 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe, ein großer Teil davon ist technischer Natur. Trotzdem entscheiden sich die wenigsten weiblichen Schulabgänger für technische Ausbildungen und bevorzugen Berufe kreativer und kaufmännischer Natur. So weit, so gut, doch das Problem ist, dass diese Berufe zwar sehr beliebt sein mögen, auf der anderen Seite aber auch sehr überrannt sind und man sich auf lange Wartezeiten einstellen muss. Ein Viertel der weiblichen Lehrlinge verteilen sich auf vier Berufe, drei Viertel auf 23 Berufe. Klar, dass die Konkurrenz hier oft erdrückend ist. Viele Mädchen finden sich nach kurzer Zeit der Jobsuche desillusioniert wieder und müssen schließlich oft das nehmen, was kommt. Das ist schade, ist doch die Ausbildungswahl eine überaus wegweisende Entscheidung für den folgenden Berufsweg. An dieser Stelle wäre es schlauer, sich genau anzusehen, welches Angebot es denn gibt und ob nicht so manch ein Beruf, der nicht unter den ursprünglichen Top-5 zu finden war, doch die größeren Chance zu bieten hätte. Dies gilt natürlich nicht nur für Job-suchende Damen, sondern natürlich auch für die Herren. Um ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir an dieser Stelle die 20 beliebtesten Ausbildungsberufe, sowohl für Damen, als auch für Herren, in eine Liste gefasst. Also, lasst Euch inspirieren und denkt ganz genau nach, was Eure Interessen sind.

 

Damen:

  • Verkäufer/-in
  • Kauffrau im Einzelhandel
  • Bürokauffrau
  • Medizinische Fachangestellte
  • Friseurin
  • Zahnmedizinische Fachangestellte
  • Industriekauffrau
  • Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk
  • Kauffrau für Bürokommunikation
  • Hotelfachfrau
  • Bankkauffrau
  • Kauffrau im Groß- und Außenhandel
  • Steuerfachangestellte
  • Rechtsanwaltsfachangestellte
  • Verwaltungsfachangestellte
  • Restaurantfachfrau
  • Köchin
  • Kauffrau für Versicherungen und Finanzen
  • Fachkraft im Gastgewerbe
  • Kauffrau für Spedition
  • und Logistikdienstleistung

 

Herren:

  • Kraftfahrzeugmechatroniker
  • Kaufmann im Einzelhandel
  • Industriemechaniker
  • Koch
  • Elektroniker
  • Verkäufer
  • Anlagenmechaniker für Sanitär-,
  • Heizungs- und Klimatechnik
  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Kaufmann im Groß- und Außenhandel
  • Fachinformatiker
  • Maler und Lackierer
  • Tischler
  • Metallbauer
  • Industriekaufmann
  • Mechatroniker
  • Bürokaufmann
  • Bankkaufmann
  • Fachlagerist
  • Zerspanungsmechaniker
  • Elektroniker für Betriebstechnik

 

 

Montag, 04.11.2013
Der Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer jeden Alters, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – im sozialen, ökologischen und kulturellen Bereich oder im Bereich des Sports, der Integration sowie im Zivil- und Katastrophenschutz.

 

 

Freiwilliges Engagement lohnt sich: Als Freiwillige oder Freiwilliger sammelt Ihr wertvolle Lebenserfahrung. Als Einsatzstelle profitieren man von engagierter Unterstützung, die Ihrer Arbeit zusätzliche Inspiration verleiht.

 

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein engagementpolitisches Projekt: Er soll eine neue Kultur der Freiwilligkeit in Deutschland schaffen und möglichst vielen Menschen ein Engagement für die Allgemeinheit möglich machen.

 

Die Aussetzung des Wehrdienstes und damit auch des Zivildienstes zum 1. Juli 2011 war eine große gesellschaftliche Herausforderung. Der Bundesfreiwilligendienst sollte helfen, die Folgen der Aussetzung des Zivildienstes zumindest teilweise zu kompensieren. Alle nach dem Zivildienstgesetz anerkannten Dienststellen und -plätze wurden daher automatisch als Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes anerkannt.

 

Im Bundesfreiwilligendienst kann sich jeder engagieren, der die Vollzeitschulpflicht erfüllt hat: Menschen jeden Alters nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht (je nach Bundesland mit 16, manchmal auch schon mit 15 Jahren), Männer und Frauen. Jüngere Freiwillige erwerben und vertiefen ihre persönlichen und sozialen Kompetenzen, ältere Freiwillige bringen ihre eigene Lebens- und Berufserfahrung ein. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht.

 

 

Dauer und Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienstes

In der Regel dauert der Bundesfreiwilligendienst zwölf Monate, mindestens jedoch sechs und höchstens 18 Monate. In Ausnahmefällen kann er bis zu 24 Monate geleistet werden.

 

Beim Bundesfreiwilligendienst handelt es sich grundsätzlich um einen ganztägigen Dienst. Für Freiwillige im Alter von über 27 Jahren ist aber auch ein Teilzeitdienst von mehr als 20 Stunden wöchentlich möglich. Weitere Infos zu den genauen gesetzlichen Rahmenbedingungen findet Ihr in der Rubrik BFD von A bis Z unter dem jeweiligen Stichwort.

 

Einsatzstellen werden von gemeinwohlorientierten Einrichtungen angeboten. Dazu zählen Mitgliedseinrichtungen der Wohlfahrtsverbände (Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland), aber auch nicht-verbandsgebundene Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Kinderheime, Kindertagesstätten, Schulen, Jugendeinrichtungen, Einrichtungen der Behindertenhilfe, Erholungsheime, Mehrgenerationenhäuser, Selbsthilfegruppen, Sportvereine, Museen, Kultureinrichtungen, Einrichtungen des Zivil- und Katastrophenschutzes, Träger ökologischer Projekte und Kommunen.

 

Aktuelle Angebote im Bundesfreiwilligendienst

findet ihr in der Platzbörse auf

www.bundesfreiwilligendienst.de

Donnerstag, 31.10.2013
Wie wird man eigentlich...

Manchen Berufen haftet seit jeher eine Aura des Unerreichbaren, des nicht-greifbaren an. Man träumt davon seit man ein Kind ist, doch immer wieder hört, liest, oder bildet man sich ein, dass diese ohnehin nichts für einen sind und versucht nicht einmal, sich diese Träume zu erfüllen. Das muss doch nicht sein! Klar gibt es viele Berufe, die ein hohes Anforderungsprofil haben und bei denen man sich voll ins Zeug legen muss, um sie zu erreichen. Aber wer sagt, dass das nicht genau das Richtige für einen selber ist? Wir können Euch nur ermutigen, Eure Träume ernst zu nehmen und an Euch selber zu glauben. Nichts ist unerreichbar, solange man es nur wirklich will. Um Euch ein bisschen zu motivieren, haben wir vier dieser Berufe herausgepickt und mal hinter die Kulissen geblickt um zu sehen, wie man hier an sein Ziel kommen könnte.

 

 

...Weltraumforscher?

 

Ein Weltraumforscher, oder auch Astronom genannt, ist ein Mensch, der sich mit der Erforschung des Weltraums und der darin befindlichen Körper befasst. Seine Arbeit steht sozusagen in den Sternen, wenn er mit viel Ausdauer, High-Tech und großem physikalischen Verständnis versucht, dem All seine Geheimnisse zu entlocken.

Anforderungen und Ausbildung:

Ein Astronom braucht ein hohes Maß an Vorstellungskraft, da er die Objekte, die er erforscht und verstehen will, niemals zu Gesicht bekommen wird. Darüber hinaus ist auch ein physikalisches und mathematisches Verständnis von größter Wichtigkeit. Das zu absolvierende Studium ist das der Astronomie.

 

 

...Zoowärter?

 

Zoowärter betreuen je nach Arbeitsort und Aufgabenbereich unterschiedliche Tiere eines Zoos. Sie müssen ganz genau über die ihnen anvertrauten Tiere Bescheid wissen und auch zu jeder Zeit sehen, was diese brauchen und was ihnen gut tut. Sie beobachten und überwachen die Tiere. Veränderungen im Verhalten, Aussehen oder im Gesundheitszustand fallen schnell auf, worauf die notwendigen Maßnahmen getroffen werden.

Anforderungen und Ausbildungen:

Grundsätzlich kann jeder, der tierlieb ist,

Freude an praktischer und körperlicher Arbeit hat und über ein hohes Maß an Beobachtungsgabe verfügt, diesen Beruf ausüben. Manche Zoos verlangen jedoch eine abgeschlossene Berufsausbildung. Natürlich erhöht man seine Chance innerhalb des Zoos mit einem abgeschlossenen Studium der Veterinärmedizin.

 

 

...Stuntman?

 

Stuntmen sind mutig und tollkühn, das ist klar. Aber sie sind auf keinen Fall lebensmüde. Wenn sie mit einem Auto in einen Fluss rasen müssen, haben sie meist eine Sauerstoffflasche dabei; wenn sie aus großen Höhen springen, wartet unten meist ein Luftkissen, und wenn sie brennend vor der Kamera herumlaufen müssen, tragen sie natürlich einen Spezialanzug. Jedes Mal, wenn es im Film beginnt heiß herzugehen, übernehmen professionelle Stuntmen und schicken die Schauspieler in die Pause. Egal ob der Sturz über die Brücke in die Tiefe, oder der knallharte Messerkampf vor der Kamera: hier sind Damen und Herren am Werk, die bis ins kleinste Detail wissen was sie tun und immer Herr der Lage sind.

Anforderungen und Ausbildung:

Sportlichkeit und Körperbeherrschung sind ein Muss in diesem Beruf. Wenn die körperlichen und psychischen Anforderungen erfüllt sind, dann müssen Interessierte erstmal die harte Ausbildung an einer Stunt-Schule absolvieren, bevor sie sich offiziell Stuntman nennen dürfen.

 

 

 ...Journalist?

 

Journalisten sind neugierige Menschen, denen immer noch eine Frage auf den Lippen brennt, wenn andere schon längst genug wissen, und die immer hinter der Wahrheit und einer guten Story her sind. Journalismus ist in Deutschland einer der ganz wenigen Berufe, der nicht geschützt ist und bei dem somit nicht klar festgelegt ist, durch welche Ausbildung man ihn erreicht. Trotzdem geht mit der Berufswahl des Journalisten große Verantwortung der Wahrheit gegenüber einher, der man sich ständig bewusst sein sollte. Denn Inhalte, die man über Medien verbreitet, werden im Idealfall von vielen Menschen gelesen und wirken aus diesem Grund auch stark meinungsbildend.

Anforderungen und Ausbildung:

Ein Journalist sollte ein Mensch sein, der sich für viele Dinge interessiert und der gerne hinter die Kulissen blickt. Oberflächlichkeit hat hier genauso wenig zu suchen, wie das Verlangen, nach fix- geregelten Arbeitszeiten. Der Weg in den Journalismus führt über ein Volontariat, das Studium des Journalismus oder den Besuch einer Journalistenschule.

 

 

Donnerstag, 31.10.2013
Doppelt hält besser!

Entscheidungen treffen ist nie leicht. Vor allem dann nicht, wenn man sich an einer Kreuzung im Leben befindet und die zu treffenden Entscheidungen den künftigen Weg mehr oder weniger vorzeichnen. Vielleicht zerbrichst Du Dir gerade den Kopf bei dem Versuch, den passenden Berufsweg zu finden. „Studium oder doch Ausbildung?“ Praktisches Arbeiten und Geld verdienen oder doch lieber ein theoretisches Fachwissen an der Uni erwerben? Fragen über Fragen, auf die es unzählige Antworten und Tipps von allen Seiten zu geben scheint.

 

Ein Weg, der beides vereint, ist das Duale Studium.  Es verbindet das Hochschulstudium mit einer Berufsausbildung oder mit Berufspraxis in einem bestimmten Unternehmen, mit dem man zu Beginn einen Vertrag abschließt und mit dem man sehr eng zusammenarbeitet. Theoretische Phasen an der Hochschule werden von praktischen Phasen im Unternehmen abgelöst, in denen man das erlernte bereits unter realen Bedingungen umsetzen kann.  

 

Duale Studiengänge sind zurzeit in Mode und sind wie keine andere Bildungsmöglichkeit im Wachsen begriffen: Im Jahr 2011 gab es rund 930 Angebote für Schulabgänger, die eine Ausbildung oder Praxisphasen in einem Betrieb mit einem Hochschulstudium kombinieren. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von rund 20 Prozent. Insgesamt verzeichnete die Datenbank derzeit bereits mehr als 61.100 Studenten in Kombi-Ausbildungen. Im Jahr zuvor waren es noch 10.400 weniger.

Das Duale Studium ist für beide Seiten, also sowohl für das Unternehmen, als auch für die Studenten/ Auszubildenden eine absolute win-win-Situation. Die Unternehmen ziehen mit den jungen Schulabgängern ihren Firmennachwuchs passgenau heran, während die jungen Schulabgänger das frühe Geld (ca. 500 - 800€ pro Monat) anlockt.

 

Verbreitet ist das duale Studium vor allem in den Wirtschaftswissenschaften. Hier werden die meisten dualen Studiengänge angeboten, derzeit sind es 378. Auf dem zweiten und dritten Platz folgen Maschinenbau und Informatik. Nur wenige duale Studiengänge gibt es im Bereich

Sozialwesen.

 

Eines sollte bei allen Vorteilen, die diese Art zu studieren mit sich bringt, an dieser Stelle dennoch gesagt sein: Das Duale Studium ist garantiert nichts für Bummelstudenten und solche, die es erst mal ruhig angehen lassen möchten. Viel zu straff ist der Zeitplan durchorganisiert, die Theoriephasen sind kurz, Stoff- und lernintensiv und auch von monatelangen Ferien haben Dual-Studenten noch nicht einmal gehört. Wenn man sich dessen bewusst ist und diesen Weg trotzdem einschlagen möchte, dann stellt diese Variante einen perfekten Start ins Berufsleben dar, den man jedem nur empfählen kann.

 

 

 

 


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